Lektionen

Ein verschneiter Waldweg führt zu einem hellen Licht in der Ferne. Symbole wie ein Stern, ein Herz und ein Kreuz schweben über dem Schnee. Eine brennende Kerze, ein offenes Buch und eine Bank stehen in der Nähe. Schneebedeckte Bäume säumen den Weg.
Ja dieses Jahr war nicht einfach für mich.
Es war teilweise sehr hart für mich.
Aber ich habe so einen großen Frieden in mir
wo ich nie gedacht hätte, das so was auf Erden erlebe ich hier.
Die erste Lektion, die war sehr hart,
weil es jegliche Hoffnung zerstört hat.
Ich muss mit meinen Erkrankungen leben.
Es wird immer gute und schlechte Tage geben.
Die zweite Lektion, an der ich gearbeitet habe,
ist wieder zu nutzen meine Hochsensitivität als Gabe.
Die dritte Lektion, die eine große Bereicherung ist,
dass ich jetzt so lebe wie es richtig für mich ist.
Ich treffe keine voreiligen Entscheidungen mehr,
ich nehme mir Zeit um zu hören, was sagt dazu Gott, mein Herr?
Die vierte Lektion
war runterzukommen von der Perfektion.
Ich kann nicht so viel wie gesunde Menschen schaffen an einem Tag
und deshalb ist es unmöglich alles perfekt zu haben an jedem Tag.
Es gibt Tage, da geht nichts, an anderen Tagen mehr
und ich bin nicht faul, wenn ich dann Pause mache, weil nicht geht mehr.
Die fünfte Lektion, die gelernt habe ich,
zum Beten muss ich nicht nur hin knien und die Hände falten ich.
Mittlerweile rede ich den ganzen Tag mit meinem himmlischen Vater und ich erlebe immer wieder,
dass ich abends kann einstimmen Dankeslieder.
Die sechste Lektion, die gelernt habe ich,
ich muss nicht das Schlechte gut reden ich.
Ich darf die Dinge so benennen wie sie sind geschehen
und darf auch zugeben, dass ich es kann nicht verstehen.
Darf ehrlich zu meinen Gefühlen stehen
und trotzdem weiter gehen.
Die siebte Lektion, die gelernt habe ich,
dass Menschen nicht ändern kann ich.
Versöhnung kann nicht erzwungen werden
wenn nicht Ehrlichkeit gegeben ist auf Erden.
Die achte Lektion, die auch sehr hart war,
Menschen loszulassen, weil keine normale Kommunikation mehr möglich war.
Die neunte Lektion war auch Orte lassen los, Türen schließen, weiter gehen
bis ich dann kann spüren und sehen,
wohin Gott führt mich hin,
auch wenn ich anderes hatte im Sinn.
So komme ich zu der 10. und letzten Lektion,
die immer mehr im Herzen ankommt schon.
Gott liebt jede Kreatur, die er erschaffen hat,
aber auch jeder Menschenseele er einen freien Willen gegeben hat.
Man wird nicht automatisch erlöst und in den Himmel kommen,
wenn man regelmäßig in Gottesdienst ist gekommen
oder meint, es wäre alles vergeben und vergessen,
weil man ja beim Abendmahl hat gegessen.
In der Bibel lesen wir, dass wenn den Menschen wurde vergeben,
diese änderten dann ihr Leben.
Bereuten von Herzen
was sie den anderen angetan haben an Schmerzen,
sie gingen dann dorthin, entschuldigen mit dem Herzen sich
und der andere spürt, ja das ist ehrlich
und dann feiern sie Versöhnung und gehen weiter
aber da wo keine Einsicht war, ging auch Jesus dann weiter.
Wir können uns den Himmel nicht erarbeiten mit Gottesdienst Besuche, Opfergaben
oder mit dem was wir alles zu tun haben.
Das wichtigste ist die Liebe zu Gott, meinem Nächsten aber auch selbst zu mir
Barmherzigkeit weiter zu geben und offen zu halten unsere Herzenstür,
damit Jesus kann treten ein
und der Heilige Geist unser Leiter und Tröster sein.

Nun welche Lektionen hast dieses Jahr gelernt Du?
Nimm dir auch Mal Zeit und schreibe es auf im Ruh‘.

Liebe Grüße Maria Tabitha Weisse

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